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Eine ErkĂ€ltung macht Maria einen Strich durch ihren Lernplan đŸ€’

Nachdem der Lernstart von J. Maria H. so gut verlaufen ist, erwischt sie kurz darauf eine ErkĂ€ltung und versetzt sie in ein Motivationstief. Sie schafft es jedoch sich wieder zu erholen und das Tief zu ĂŒberwinden.

Heute muss ich euch leider ĂŒber eine nicht so erfreuliche Nachricht berichten. Mich hatte nĂ€mlich vor zwei Wochen ein ganz fieser grippaler Virus erwischt. Ich hatte ja super brav, ganz nach meinem Lernplan, zu lernen begonnen und war auch total motiviert in diesem Tempo weiterzumachen. Auch das gute Feedback, das ich auf meine erste Einsendeaufgabe in Volkswirtschaft bekommen hatte, hat mich zusĂ€tzlich motiviert. Außerdem hab ich auch immer am Weg in die Arbeit und wieder nach Hause in der U-Bahn und Straßenbahn gelernt, womit ich sehr gut in der geplanten Zeit lag.

Manchmal kommt es anders als man denkt

Doch dann begann es eines Abends mit leichten Halsschmerzen, die ĂŒber Nacht schlimmer wurden und am nĂ€chsten Tag lag ich schon mit Fieber im Bett. Dann kamen natĂŒrlich auch noch ein starker Husten und eine tropfende Nase am laufenden Band dazu. Ich musste mich gleich krankmelden und zum Lernen war ich auch nicht im Stande. Ich hatte unglaubliche Gliederschmerzen und so starke Kopfschmerzen, dass ich mich gar nicht konzentrieren konnte.
Sobald ich mich ein bisschen besser fĂŒhlte, hatte ich mich zum Arzt geschleppt um die Krankmeldung und ein Rezept fĂŒr einen guten Medikamentenmix zu holen. Schnell in die Apotheke, zuhause alles eingeworfen und gleich wieder ins Bett. Zum GlĂŒck gibt es Netflix und meinen Laptop im Bett. Das hat mir die Laune in dieser Zeit zumindest ein bisschen versĂŒĂŸt. Aber an Lernen war eben gar nicht zu denken. Ich merkte, wie mein schlechtes Gewissen und die Last auf meinen Schultern immer grĂ¶ĂŸer wurden.

So schön, wenn die Schmerzen nachlassen

Nach ca. drei Tagen Bettruhe wurde es langsam besser. Das Fieber war weg und die multiplen Schmerzen wurden auch leichter. Der Doktor hatte mich fĂŒr eine Woche krankgeschrieben. Also hatte ich noch ein bisschen Zeit fĂŒr die Erholung zuhause. Nach einem stĂ€rkenden FrĂŒhstĂŒck mit vielen Vitaminen hatte ich mich wieder an den KĂŒchentisch gesetzt und meine Lernsachen ausgepackt.
Der Blick auf den Lernplan hatte mich jedoch etwas in Panik versetzt. Eigentlich hĂ€tte schon soooo viel erledigt sein sollen. Wie sollte ich es denn nur schaffen das alles nachzuholen, ohne meinen Gesamtplan komplett zu zerstören? Irgendwie hatte mich das so zurĂŒckgeworfen, dass ich beschlossen hatte doch noch eine Sendung meiner Lieblingsserie auf Netflix zu schauen, anstatt zu lernen. Außerdem fĂŒhlte ich mich doch noch nicht so fit und war noch ziemlich mĂŒde.

Man muss im Leben flexibel sein

So verging dann auch der Rest der Woche mit viel Fernsehen und null Lernen. Nach einem entspannenden Wochenende im Hotel Mama am Land, ging es mir wieder um einiges besser und am Montag darauf konnte ich auch wieder arbeiten gehen. Das Wochenende war auch gut um bei meiner Mama Dampf abzulassen und ihr mein Leid bezĂŒglich meines Motivationstiefs zu klagen. Sie ist da genau die richtige Ansprechperson und hat immer sehr gute RatschlĂ€ge parat.

Mama du bist die Beste

Sie konnte mich davon ĂŒberzeugen, dass ich mich von meiner ErkĂ€ltung nicht runterziehen lassen sollte. Es wĂŒrden wohl noch mehrere unerwartete Ereignisse auftauchen, die mich in meinem Lernplan zurĂŒckwerfen wĂŒrden. Manchmal muss man halt im Leben flexibel sein. Den Druck mit dem Lernplan habe ich mir ja eigentlich selbst gemacht. Es ist ja halb so schlimm, wenn ich einfach einen neuen Lernplan erstelle und eventuell doch andere PrĂŒfungstermine ansteuere und dann halt insgesamt ein bisschen lĂ€nger mit der BerufsreifeprĂŒfung brauche. Eigentlich habe ich ja alle Zeit der Welt.
Vielleicht schaffe ich es jedoch auch die verlorene Zeit irgendwie wieder einzuholen. Ich könnte mir zum Beispiel auch mal ein oder zwei Tage frei nehmen und nur fĂŒrs Lernen verwenden. Dann geht auch viel mehr weiter als ursprĂŒnglich gedacht. Oder vielleicht brauche ich ja fĂŒr manche Themen gar nicht so lange wie ich es geplant hatte. Und Nachhilfe wĂ€re eventuell auch eine Option, um mir einige Themen schneller anzueignen, als wenn ich es alleine machen mĂŒsste.
DANKE Mama, das hat mir wirklich sehr geholfen, jetzt bin ich wieder viel entspannter und wieder voller Motivation. 😘

Weiter geht’s auf neuen Pfaden

Und so sitze ich heute wieder brav nach dem Abendessen auf meinem LernplĂ€tzchen und studiere die Seiten im Buch, mache die Übungsaufgaben, löse die Selfchecks und bearbeite die dazugehörige Einsendeaufgabe. Die Zeit vergeht wieder schnell und es macht wieder Spaß. Das tut echt gut und erfĂŒllt mich wieder mit Zufriedenheit. Ab und zu spukt mir aber doch noch meine Lieblingsserie im Kopf herum. Ich versteh einfach nicht, warum er sie verlassen hat und bin schon sooooo gespannt, ob sie jetzt mit dem Bruder ihrer besten Freundin zusammenkommt.
Liebe Forderungsbewertung, ich widme dir morgen wieder meine volle Aufmerksamkeit. Es ist ja eh schon spÀt genug. Jetzt muss ich noch ein bisschen netflixen.

Macht es gut und liebe GrĂŒĂŸe.