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Berufsreifeprüfung und Fernlehre treffen auf Bildungskarenz und Bildungsteilzeit

Berufsreifeprüfung und Fernlehre treffen auf Bildungskarenz und Bildungsteilzeit

Heute unter anderem zu den Themen Berufs- bzw. Ausbildungswerdegang und grundlegende Entscheidungen in Bezug auf die Weiterbildung

Für diese Blog-Reihe haben wir Emre Demirci und Mia Berger über das online Meetingtool Zoom, das wir auch für unsere Übungswerkstatt, online Infoabende und online Nachhilfe nutzen, getroffen. Sie bereiten sich zurzeit beide auf die Berufsreifeprüfung mit Hilfe des Fernlehrgangs der HUMBOLDT Matura-Schule vor. Emre tut dies während der Bildungsteilzeit und Mia während der Bildungskarenz. Da sie viel zu erzählen hatten, wird das Interview in drei Teilen veröffentlicht. Diesmal geht es unter anderem um ihren Berufs- bzw. Ausbildungswerdegang und grundlegende Entscheidungen in Bezug auf die Weiterbildung.

Steckbrief der beiden Interviewpartner:

Emre Demirci hat eine Lehre als Einzelhandelskaufmann abgeschlossen, ist 23 Jahre alt und arbeitet in einem Sportgeschäft in Tirol. Er macht die Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung während der Bildungsteilzeit statt Kurzarbeit wegen den Auswirkungen von COVID-19. Danach möchte er Sport studieren und Personal Trainer werden.

Mia Berger hat einen Handelsschulabschluss, ist 25 Jahre alt und arbeitet in einer Bank im Controlling. Sie macht die Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung während der Bildungskarenz im Anschluss an die Elternkarenz. Sie will danach in eine herausforderndere und eventuell höhere Position wechseln.

HUMBOLDT Matura-Schule: Könnt ihr uns zum Einstieg kurz etwas über euren Berufs- und Ausbildungswerdegang erzählen?

Emre: Ich habe eine Lehre als Einzelhandelskaufmann in einem Sportgeschäft in Tirol absolviert, in dem ich auch jetzt noch als Verkäufer arbeite.

Mia: Ich habe in Wien eine Handelsschule besucht und danach in einer Bank als Assistentin in der Buchhaltungsabteilung zu arbeiten begonnen. Später bin ich mit meinem Mann in seinen Heimatort in der Nähe von Linz gezogen, weil sich dort eine gute Jobmöglichkeit für ihn ergeben hat. Vor Beginn des Mutterschutzes bzw. der Elternkarenz war ich dort in einer Bank im Bereich Controlling tätig und bin es ja offiziell auch jetzt noch. Im Moment bin ich jedoch in Bildungskarenz. Danach werde ich wieder dort einsteigen.

HUMBOLDT Matura-Schule: Welches Ziel habt ihr nach dem Abschluss der Berufsreifeprüfung?

Emre: Ich möchte danach studieren und mich beruflich ein bisschen umorientieren. Sport ist meine Leidenschaft vor allem in den Bergen. Ich würde mich gern als Personal Trainer selbständig machen und dafür ein Sportstudium absolvieren.

Mia: Für mich waren die beruflichen Aufstiegschancen ausschlaggebend. Meine Arbeit macht mir großen Spaß, aber ich fühle mich manchmal ein bisschen unterfordert. Ich interessiere mich sehr für den Bereich der Bilanzbuchhaltung und würde mich gern in diese Richtung beruflich entwickeln. Dafür ist die Berufsreifeprüfung eine gute Basis. Mein Chef sieht auch großes Entwicklungspotenzial in mir und unterstützt mich bei der Ausbildung und im Beruf. Ich möchte alle Prüfungen erledigt haben, bis mein Sohn in den Kindergarten kommt und dann Teilzeit in eine andere Position und Abteilung wechseln. Mal sehen, was sich dann zukünftig noch für mich ergibt. Ich wäre auch einer Führungsposition nicht abgeneigt, wenn sich das mit meinem Familienleben vereinbaren lässt.

HUMBOLDT Matura-Schule: Und warum habt ihr dafür den Fernlehrgang gewählt?

Emre: Für mich war es die angenehmste Variante, um neben meinem Job möglichst selbstbestimmt und flexibel lernen zu können. Ich arbeite und lebe in einem kleinen Ski- und Wanderort mitten in Tirol und hätte relativ lange Anfahrtszeiten für einen Präsenzkurs.

Mia: Mit einem Kleinkind zuhause ist man nicht immer so flexibel. Leider kommt da oft etwas dazwischen, was man nicht plant. Einmal die Hand-Fuß-Mund Krankheit, einmal ein Magen-Darm-Virus oder mal wieder ein neuer Zahn, der Probleme macht. Da ist es gut, wenn man nicht an fixe Kurs- oder Lernzeiten gebunden ist und sich das Lernen selbst einteilen kann. Meistens lerne ich, wenn mein Sohn schläft oder meine Schwiegermutter oder mein Mann ihn betreuen.

HUMBOLDT Matura-Schule: Mia du machst die Berufsreifeprüfung während der Bildungskarenz und Emre du machst sie während der Bildungsteilzeit. Wieso habt ihr euch für diese Wege entschieden?

Emre: Leider mussten wir aufgrund von Corona einige Wochen unser Geschäft schließen, was die finanzielle Situation ein bisschen beeinträchtigt hat. Damit ich die Kurzarbeit umgehen kann, habe ich mit meinem Vorgesetzten vereinbart, dass ich in Bildungsteilzeit gehe, um die Berufsreifeprüfung zu machen. Das hat sich super für mich ergeben, da ich ja sowieso schon lange den Traum eines Sportstudiums habe und mein Chef hat damit weniger Personalkosten für mich. Das war eigentlich eine Win-Win-Situation.

Mia: Für mich war die Bildungskarenz im Anschluss an die Elternkarenz eine tolle Möglichkeit, um meinen Sohn länger zuhause betreuen zu können und gleichzeitig die Zeit sinnvoll für mich zu nutzen und nach der Babypause mit besseren Aufstiegschancen wieder in meinen alten Job einzusteigen. Außerdem bin ich dadurch weiterhin kranken- und unfallsversichert und es zählt zu den Pensionsjahren. Außerdem stehe ich nicht komplett ohne Einkommen da.

HUMBOLDT Matura-Schule: Welchen Fachbereich habt ihr gewählt bzw. zugeteilt bekommen?

Emre: Bei mir ist es Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, weil es am besten zu meiner Vorausbildung passt.

Mia: Bei mir ist es auch dieser Fachbereich. Diese Themen interessieren mich auch am meisten.

HUMBOLDT Matura-Schule: Und an welcher Prüfungsschule werdet ihr eure Prüfungen ablegen?

Emre: Ich werde an der BHAK Innsbruck die Prüfungen machen.

Mia: Bei mir wird es die HAK Linz sein.

HUMBOLDT Matura-Schule: Wie lange wollt bzw. könnt ihr euch Zeit für eure Weiterbildung nehmen?

Emre: Da ich ja auch Teilzeit nebenbei arbeite, werde ich mir die maximal zwei zulässigen Jahre für die Bildungsteilzeit Zeit nehmen. Ich denke, das könnte sich gut ausgehen.

Mia: Ich habe bereits mit dem Fernlehrgang begonnen, als mein Sohn ein halbes Jahr alt war. Ich möchte insgesamt nach eineinhalb Jahren fertig sein. Dann ist mein Sohn zwei und wird in einer Kleinkindergruppe den Kindergarten besuchen und ich fange dann in Teilzeit wieder zu arbeiten an.

In zwei Monaten geht es weiter mit Teil 2 dieser Blog-Reihe. Bleibt dran und schaut wieder rein.

Wenn auch Sie sich für die Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung in einem Fernlehrgang interessieren, dann finden Sie unter dem Punkt „Kursangebot – Berufsreife“ mehr Informationen dazu. Nutzen Sie auch gern die Möglichkeit an einem unserer Infoabende teilzunehmen oder sich persönlich oder telefonisch individuell beraten zu lassen.

Unter dem Punkt Bildungskarenz finden Sie unter anderem auch weitere Informationen zu den Voraussetzungen und der Dauer der Bildungskarenz sowie dem Weiterbildungsgeld.

Ihr Humboldt Fernlehr-Team

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Die Kraft von Gamification 🕹 beim Lernen

Die Kraft von Gamification 🕹 beim Lernen

Was zu beachten ist, damit 🕹 Gamification im Lernprozess seine volle Kraft entfalten kann

Maria H. hat schon vor einiger Zeit über die spielerischen Elemente im HUMBOLDT Online Campus berichtet. Die Fortschrittsanzeigen, das Punkte-Sammeln, das Aufsteigen in das nächste Level und in der Rangliste erhöhen dabei die Motivation für das Lernen und bringen einen spielerischen Faktor mit hinein. Doch was eigentlich hinter diesem Trend der Gamification steckt und ob es auch wirklich immer motivierend wirkt, schauen wir uns jetzt genauer an.

Durch Gamification wird das Lernen zum Spaß und kann somit die Motivation und den Lernerfolg steigern. Damit das jedoch auch wirklich der Fall ist, sollten ein paar wichtige Faktoren beachtet werden, unter anderem die Tatsache, dass Wettbewerb auf jeden Lernenden anders wirkt.

Gamification, was ist das eigentlich?

Von Gamification spricht man per Definition, wenn spieltypische Elemente in einem spielfremden Kontext angewendet werden. Sie wird mittlerweile zum Beispiel für Marketingzwecke, Motivation beim Sport oder eben auch beim Lernen eingesetzt. Dabei wird der natürliche menschliche Drang nach Belohnung und Wettbewerb genutzt. Belohnungen durch Punkte und Abzeichen, Ranglisten, Fortschrittsbalken und Quests (zu lösende Aufgaben bzw. Missionen) sind wichtige Elemente, um das Lernen eher zum Spaß und weniger zur Pflicht zu machen. Besonders im E-Learning kann Gamification leicht und effizient umgesetzt werden. Den Trend gibt es bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts.

Den wahren Zweck nicht aus den Augen verlieren

Wichtig ist dabei jedoch auch, dass der eigentliche Zweck des Lernens, nämlich der Wissenstransfer, nicht aus den Augen verloren wird. Steht das Spielen zu sehr im Vordergrund, ohne dass eigentlich etwas dabei gelernt wird, wird der Zweck verfehlt. Außerdem sollte auch darauf geachtet werden, dass durch den Wettbewerbs-Faktor nicht zu viel Druck auf die Lernenden ausgeübt wird. Die Wirkung von Wettbewerb ist sehr individuell und von der Persönlichkeit des Einzelnen abhängig. Der eine lässt sich dadurch motivieren und zu Höchstleistungen antreiben, der andere fühlt sich dadurch jedoch gestresst, was negativ auf den Lernprozess und -fortschritt wirkt. Dieses Element sollte daher möglichst so gestaltet sein, dass jeder Lernende es an seine individuellen Bedürfnisse und Vorlieben anpassen kann.

Wie wirkt Gamification bei Ihnen?

Durch den HUMBOLDT Online Campus können Sie die Gamification kennenlernen und ihre Wirkung auf Sie persönlich feststellen. Welcher Typ sind Sie? Lassen Sie sich durch spielerische Elemente beim Lernen motivieren oder wirkt das bei Ihnen eher neutral oder sogar negativ. Lassen Sie es uns wissen, indem Sie untenstehend ein Kommentar zu diesem Thema abschicken.

Ihr Humboldt Fernlehr-Team
📮 Die Welt steht (fast) still – Bildung geht weiter

📮 Die Welt steht (fast) still – Bildung geht weiter

Am Freitagnachmittag hat die Regierung die Schließung aller Unternehmen ab Montag, 16.3.2020 angekündigt, die nicht der notwendigen Versorgung der Bevölkerung bzw. der Aufrechterhaltung einer funktionierenden Gesellschaft dienen. Dazu zählt auch die Humboldt Matura-Schule.

Zum Wohle aller Beteiligten ergreifen wir ebenfalls diese Maßnahme. Das bedeutet, dass
ab Montag, 16.3.2020 bis auf Weiteres kein Präsenzunterricht in den Räumlichkeiten der Humboldt Matura-Schule stattfinden wird.

Alle KursteilnehmerInnen und LehrerInnen werden gebeten zu Hause zu bleiben und persönliche Kontakte möglichst zu meiden!


Unterricht

KursteilnehmerInnen werden weiterhin Unterricht in Form von Fernunterricht erhalten. Die einzelnen Klassen werden dazu über den Online Campus und von den LehrerInnen selbst informiert.

Die Humboldt Matura-Schule bietet schon seit Jahren erfolgreich Fernlehrkurse für den Abschluss in der AHS, in der HAK, in der HAS und in der Berufsreife an. Auf diese Expertise können wir nun zurückgreifen und alle KursteilnehmerInnen ab sofort in ein bestehendes und erprobtes Fernlehrsystem übernehmen.

Kontaktmöglichkeiten

Das Büro bzw. das SchülerInnen-Service wird weiterhin telefonisch unter 01 505 27 21 und per Mail an office@humboldtschule.at in den bekannten Öffnungszeiten erreichbar sein und alle Anliegen zeitgerecht bearbeiten.

Zusätzlich wird von Mo-Fr von 10:00 – 15:00 Uhr eine/e Mitarbeiter/in persönlich im Büro anwesend sein – wir empfehlen jedoch, wenn keine Dringlichkeit besteht, von persönlichen Besuchen abzusehen und uns telefonisch oder per Mail zu kontaktieren.

Update 15.03.2020: Aufgrund der aktuellen Situation ersuchen wir Sie von persönlichen Terminen abzusehen. Nachhilfe findet bist auf weiteres ausschließlich online statt.

Wir wünschen Allen, die sich mit neuen Herausforderungen für die nächsten Wochen konfrontiert sehen alles Gute, einen Open Mind für Neues und ein erfolgreiches Miteinander.

Für Fragen und Anregungen steht das Team der Humboldt Matura-Schule gerne zur Verfügung!

Karin Stummvoll und Kurt Gröller
Schulleitung

📌 Auch lernen will gelernt sein

📌 Auch lernen will gelernt sein

Mit Tipps der HUMBOLDT Matura-Schule erfolgreich durch den Lernprozess

Die folgenden Tipps helfen Ihnen Ihren Lernprozess erfolgreich zu gestalten. Sie erfahren, worauf es beim Lernen ankommt, wie man persönliche Lernziele formuliert und was dabei zu beachten ist. Außerdem wird vorgestellt, wie man einen Lern- und Zeitplan erstellt, welche Lerntechniken es gibt, wie man den Lernprozess optimieren kann und was bei Motivationstiefs, zu hohem Stresslevel und Konzentrationsschwierigkeiten hilft.

Unter Lernen versteht man per Definition das Sammeln von Wissen. Dies begleitet jeden Menschen sein Leben lang. Es beginnt mit dem Tag der Geburt und endet auch im hohen Alter nicht. Gelernt wird tagtäglich – auch unbewusst im Alltag. Doch am meisten präsent ist das Lernen wohl im Zusammenhang mit dem schulischen Kontext, womit es für uns in der HUMBOLDT Matura-Schule natürlich besondere Bedeutung hat. Wir sind sehr bemüht, all unseren SchülerInnen auf ihrem Lernweg bestmöglich zur Seite zu stehen und haben daher folgende Lern-Tipps für sie gesammelt:

1. Tipp: machen Sie sich bewusst wie Lernen funktioniert

Für das Lernen sind das Kurz- und Langzeitgedächtnis relevant. Das Kurzzeitgedächtnis speichert eine gewisse Anzahl an Informationen mehrere Minuten lang und dient als eine Art Arbeitsspeicher. Nur relevante Informationen werden von dort in das Langzeitgedächtnis übertagen und dauerhaft gespeichert. Das Gehirn empfindet Informationen nur dann als relevant, wenn es diese als lebenswichtig empfindet. Man muss dem Gehirn also signalisieren, dass die Information wichtig ist und im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden soll. Dies kann durch oftmaliges Wiederholen, spezielle Lerntechniken, besondere Motivation und persönliches Interesse am Lernstoff geschehen. Die Übertragung findet Großteils in der Ruhephase, wenn man schläft, statt. Ausreichender und erholsamer Schlaf ist daher die Grundlage für erfolgreiches Lernen.

2. Tipp: persönliche Lernziele formulieren

Bevor man mit dem Lernen beginnt, sollte man sich überlegen, was man persönlich mit der angestrebten Prüfung bzw. mit dem Abschluss erreichen will. Was ist das lang- (in einem Jahr), mittel- (in einem Monat) und kurzfristige Ziel (heute). Wichtig ist, dass die Ziele klar definiert, messbar, realistisch, relevant und mit Zeitvorgaben behaftet sind. Man sollte auch im Nachhinein immer wieder eruieren, ob das Ziel erreicht wurde, und falls nicht, woran es gelegen hat und was man zukünftig besser machen kann.

3. Tipp: Lern- und Zeitpläne erstellen

Am besten beginnt man das Lieblingsfach oder jenes Fach, das einem als besonders wichtig erscheint, zu lernen und erstellt dafür einen Lernplan. Man macht dafür eine Art Inhaltsverzeichnis des Prüfungsstoffes mit Zeitangaben der geschätzten Lerndauer. In der HUMBOLDT Fernlehre helfen dabei Leitfäden, die es im Online Campus für jedes Fach bzw. jede Klasse oder jeden Jahrgang gibt. Man trägt diese Auflistung anschließend in einen Wochenplan mit Wiederholungsphasen, Lernpausen und Pufferzeiten ein. Die Anzahl der Wochenpläne wird mit dem geplanten Prüfungstermin abgestimmt.

Danach erstellt man bestenfalls auch noch einen Zeitplan für jeden einzelnen Lerntag. Man beginnt dabei mit einer To-Do-Liste für den Tag, überlegt sich, wie lang man dafür braucht und wann Pausen gemacht werden können. Die Lernphasen sollten rund 30 – 35 Minuten betragen und die Pausen 5 – 15 Minuten. Es macht mehr Sinn mehrere kleine Pausen, anstatt weniger großer zu machen. Auch Zeit für kurze Wiederholungsphasen sollten im Zeitplan enthalten sein. Falls der Lernplan an einem Tag nicht eingehalten werden konnte, muss man sich überlegen, woran das lag und es am nächsten Tag besser machen.

4. Tipp: mit Lerntechniken lernen

Die wichtigste Lerntechnik ist die Wiederholung. Man sollte aber darauf achten, dass man nicht sinnentleert wiederholt oder Inhalte auswendiglernt und während der Wiederholung bei der Sache und nicht abgelenkt ist. Die Wiederholung sollte nicht gelangweilt oder lustlos erfolgen. Die erste Wiederholung passiert im Optimalfall sofort, die zweite nach 30 Minuten, die dritte nach 2 – 3 Stunden, dann nach einem Tag, nach einer Woche, nach einem Monat, und nach einem halben Jahr. Mit dieser Wiederholungsfrequenz kann man sicher sein, dass das Wissen ein Leben lang behalten wird.

Außerdem kann man auch die biologische Funktion des Gehirns nutzen und vor dem Schlafengehen Zusammenfassungen lesen. Anschauliche und konkrete Informationen werden leichter gemerkt als abstrakte. Dabei können Lerntechniken wie die Loci-Methode, wo Informationen mit Orten einer festgelegten Route verknüpft werden, sowie Visualisierung und Assoziation, wo man Informationen mit einem Bild verbindet, oder das Lernen mit Eselsbrücken helfen. Diese Techniken unterstützen vor allem beim Lernen von Prozessen oder Auflistungen, Definitionen und Vokabeln.

5. Tipp: den Lernprozess optimieren

Der Anfang und das Ende einer Lerneinheit werden besser gemerkt als der Mittelteil. Die Lerneinheiten sollten daher möglichst kurz sein und nicht mehr als 30 – 35 Minuten betragen. Informationen, die einem persönlich betreffen, werden besser gelernt. Daher sollte man am besten einen Bezug zur eigenen Person herstellen. Wann immer es geht, sollte man auch eine praktische Anwendung anhängen. Das kann zum Beispiel das Schreiben einer Zusammenfassung sein oder das Bearbeiten von Übungen. Auch auf die richtige Stimmung kommt es beim Lernen an. Langeweile, Frustration und Stress senken die Lernleistung.

Regelmäßige Pausen sind wichtig, vor allem dann, wenn die Konzentration und Aufnahmefähigkeit nachlassen. Wichtig ist es, das Ende der Pause genau abzustecken, am besten die Uhrzeit aufschreiben und einen Wecker stellen. Man sollte eine Beschäftigung wählen, nach der es einem leicht fällt, wieder mit dem Lernen zu beginnen und mit einem klaren Ende. Dazu zählen zum Beispiel Klopausen, ein Lied anhören, etwas Trinken oder eine Kleinigkeit essen. Es kann auch ruhig etwas sein, das Freude macht, ein Stück Schokolade, ein Kaffee usw.
Letztendlich sollte man auch den eigenen Lernstil herausfinden. Man sollte verstehen, wie man sich beim Lernen am wohlsten fühlt und wie man sich am besten auf den Lernstoff konzentrieren kann. Wichtig ist auch der richtige Lernort. Das menschliche Gehirn ist darauf programmiert, dem Menschen Informationen in einer ähnlichen Situation zur Verfügung zu stellen. Man sollte daher einen Lernort wählen, der ähnliche Faktoren wie der Prüfungsort aufweist (Beleuchtung, Bestuhlung usw.).

6. Tipp: Motivationstiefs, Stress und Konzentrationsschwierigkeiten überwinden

Führen Sie sich immer wieder Ihr Lernziel vor Augen. Überlegen Sie sich Belohnungen für sich selbst nach einem erfolgreichen Lerntag. Das erhöht die Motivation und beeinflusst den Lernprozess positiv.

Eine einfache Entspannungstechnik gegen Stress ist es, tief einzuatmen und an bestandene Prüfungen und positive Erlebnisse zu denken. Man kann auch versuchen die Wichtigkeit der Prüfung zu relativieren. Am besten denkt man an Dinge, die wirklich wichtig sind im Leben. All das bleibt auch ohne bestandene Prüfung. Die meisten Prüfungen kann man wiederholen. Diese Gedanken nehmen viel Druck aus dem Lernprozess und helfen bei der Entspannung.
Konzentrationsschwierigkeiten kann man am besten durch kurze Aktivitäten überwinden, die vom Lernprozess abgekoppelt sind, und die Gedanken wieder in die richtige Richtung treiben. Beispielsweise kann man den Zeiger einer Uhr eine Minute lang verfolgen und versuchen dabei an nichts anderes zu denken.

Ausführlichere Informationen zu all diesen Tipps erhalten alle SchülerInnen der HUMBOLDT Matura-Schule durch ein Lernen lernen Skript der Partnerorganisation Comenius Akademie, das im HUMBOLDT Online Campus gratis zur Verfügung steht. Des Weiteren berät die HUMBOLDT Matura-Schule auch gern persönlich zu diesem Thema und hilft bei der Erstellung und Durchführung von individuellen Lernplänen. Nutzen auch Sie diese Gelegenheit.

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Ihre Meinung ist uns wichtig

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Die HUMBOLDT Matura-Schule ruft zum Feedback auf

Gegenseitiges Feedback ist im Bildungsbereich besonders wichtig. Das findet auch die HUMBOLDT Matura-Schule und startet daher einen Aufruf an alle SchülerInnen der Präsenz- und Fernlehre Rückmeldung über ihre Zufriedenheit zu geben. Um einen Anfang zu machen, hat sie bereits ein kurzes Interview diesbezüglich mit einer Fernlehrschülerin durchgeführt.

Feedback hat im Bildungsbereich sehr große Bedeutung. Einerseits natürlich durch die Rückmeldung der Lehrperson an die Lernenden, welche ihnen zeigt, wo sie in ihrem Lernprozess stehen, ob sie das Wissen bereits ausreichend verinnerlicht haben, oder doch noch etwas mehr Übung und Anwendung erforderlich ist. Doch auch das entgegengesetzte Feedback von Lernenden an die Lehrpersonen bzw. Bildungsinstitution ist besonders wichtig, da dadurch mehr Transparenz geschaffen und die Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung abgeglichen werden kann, was wiederum Gelegenheit zur Verbesserung gibt.

Dieser Meinung sind auch wir an der HUMBOLDT Matura-Schule. Deshalb starten wir hiermit einen Aufruf uns Feedback zu geben. Dabei sind wir natürlich für jede Art von konstruktiver Kritik offen. Denn sowohl positive, als auch negative Rückmeldungen bringen uns weiter voran. Um einen Anfang zu machen, haben wir Tamara Krenn, eine unserer fleißigsten FernlehrschülerInnen in der Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung, um Feedback gebeten und ihr deshalb ein paar Fragen gestellt:

Weshalb haben Sie beschlossen, sich im Rahmen eines Fernlehrgangs auf die Berufsreifeprüfung vorzubereiten?

Da ich Mutter einer fast einjährigen Tochter bin und die Möglichkeit eines Kurses außerhalb meiner Wohnanschrift zu besuchen, aufgrund der Betreuung des Kindes, sehr schwer ist.

Warum haben Sie sich dabei für die HUMBOLDT Matura-Schule entschieden?

Da die Humboldt Matura-Schule sehr gute Referenzen aufzeigt und man über das Info-Gespräch (telefonisch) kompetente Ansprechpartner hat, die jede Frage dazu beantworten.

Sie haben bereits einige Male an der Übungswerkstatt der HUMBOLDT Matura-Schule teilgenommen. Können Sie uns einen kurzen Bericht über Ihre Erfahrungen damit geben?

Ich finde sie sehr gut, man hat eine/n TutorIn den bzw. der man Fragen stellen kann. Sie sind auch sehr nett und kompetent. Es ist wie in einem Klassenraum, jedoch kann ich dem Unterricht von zu Hause aus beiwohnen. Die Übungswerkstatt ist im Großen und Ganzen auch zeitlich sehr gut eingeteilt, da durch den Stundenplan für jeden etwas dabei sein müsste. Der Stoff ist durch die Übungswerkstatt einfacher zu erlernen, da man sich austauschen kann und Beispiele gemeinsam erarbeitet werden.

Was wollen Sie Ihren Fernlehr-KollegInnen, die noch ganz am Anfang ihres Fernlehrgangs stehen, als Tipp mitgeben?

Wenn man sich wo nicht sicher ist bzw. keinen Plan vom Stoff hat, einfach sich für die Übungswerkstatt anmelden und beim Tutor bzw. der Tutorin nachfragen. Man sollte sich auch die Lernvideos anschauen, die helfen sehr beim Lernen.

Gibt es sonst noch etwas, was Sie dem Team der HUMBOLDT Matura-Schule mitteilen wollen?

Ich bin sehr froh mich dazu entschieden zu haben, es sind ALLE sehr sehr nett.
Man braucht sich nicht schämen, wenn man etwas nicht versteht. Die Kompetenz ist sehr toll. Die TutorInnen nehmen sich sehr Zeit für die SchülerInnen und das finde ich großartig.
Einfach weiter so! 🙂

Liebe Frau Tamara Krenn herzlichen Dank für diese netten Worte, die uns sehr viel bedeuten.

Wollen auch Sie uns Feedback geben, dann schreiben Sie an fernlehre@humboldtschule.at. Wir würden uns sehr darüber freuen. In diesem Sinne beenden wir das Bildungsjahr 2019 und wünschen Ihnen und Ihren Liebsten einen guten Rutsch ☃️ in das Jahr 2020.

Ihr Humboldt Fernlehr-Team

Information und Beratung

individuell – unverbindlich – gratis

Informieren Sie sich bei unserer Online Infoveranstaltung über unsere Angebote, lassen Sie sich Ihre individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten erklären und stellen Sie uns Fragen. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen!

Wie diese Online Inforveranstaltung funktioniert, erfahren Sie unter Gut zu wissen.

Um Voranmeldung wird gebeten!

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