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In der HUMBOLDT Fernlehre wird geflippt

In der HUMBOLDT Fernlehre wird geflippt

In der HUMBOLDT Übungswerkstatt wird der Unterricht auf den Kopf gestellt

Bei der Übungswerkstatt der HUMBOLDT Matura-Schule wird das Konzept „flipped classroom“ angewandt. Bei diesem Konzept werden die Input- und Übungsphase getauscht, bzw. auf Englisch geflipped. Anders als im klassischen Präsenzunterricht erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Theorieinhalte alleine zuhause mit Hilfe von Lernvideos und anderen Lernmaterialien. Die online Unterrichtsphase mit der Tutorin bzw. dem Tutor wird dann nur noch zum Üben und Festigen dieser Inhalte verwendet.

Seit Juni 2019 bietet die HUMBOLDT Matura-Schule für alle Fernlehrschülerinnen und -schüler kostenlos die Übungswerkstatt an. Dabei handelt es sich um Online Kurse, die zu fixen Kurszeiten stattfinden. Bei diesen Kursen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Übungsaufgaben gemeinsam mit einer Tutorin bzw. einem Tutor zu bearbeiten, Fragen zu stellen und somit die gelernte Theorie anzuwenden und zu festigen. Damit die Übungswerkstatt reibungslos ablaufen kann, werden die Schülerinnen und Schüler vorab gebeten sich nach dem Konzept „flipped classroom“ selbständig darauf vorzubereiten. Was man genau unter „flipped classroom“ versteht, wollen wir Ihnen nun genauer erklären.

Flipped Classroom: Der Unterricht wird umgedreht

Beim Konzept „flipped Classroom“ wird der Unterricht sozusagen auf den Kopf gestellt, denn die Input- und Übungsphase werden dabei umgedreht bzw. getauscht. Anders als im klassischen Präsenzunterricht wird die Stoffvermittlung nicht durch die Lehrkraft im Klassenzimmer durchgeführt, sondern erfolgt selbständig durch die Schülerinnen und Schüler außerhalb des Klassenzimmers. Also zuhause oder unterwegs, wo und wann immer sie es wollen. Die Anwendung erfolgt dann nicht, so wie man es kennt, alleine durch Hausaufgaben in den eigenen vier Wänden, sondern eben umgekehrt, in der Schule bzw. im Klassenzimmer, gemeinsam mit der Lehrkraft.

Auch in der HUMBOLDT Fernlehre wird geflipped

Dieses Konzept bietet sich perfekt für die HUMBOLDT Übungswerkstatt an. Fernlehrschülerinnen und Fernlehrschüler sind es ja gewohnt sich die Lerninhalte meist alleine zuhause oder unterwegs anzueignen. Damit sie beim Verstehen, Verarbeiten und Anwenden jedoch nicht komplett alleine gelassen werden, hat das HUMBOLDT Fernlehrteam mit der Übungswerkstatt eine Möglichkeit geschaffen, bei der die Fernlehrschülerinnen und -schüler dies gemeinsam mit einer Tutorin bzw. einem Tutor und anderen Schülerinnen bzw. Schülern durchführen können.

Ganz nach dem Konzept „flipped classroom“ werden daher im Vorhinein spezielle Lernmaterialien und durch die Fernlehrtutorinnen und -tutoren erstellte Lernvideos zur Verfügung gestellt. Diese helfen den Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit den empfohlenen Schulbüchern bei der Erarbeitung der Theorie. Die Übung kann dann in der Gemeinschaft online in der Übungswerkstatt erfolgen. Somit können die Fernlehrschülerinnen und -schüler nicht nur das gelernte Wissen anwenden, sondern sofort in der Übungsphase bei der Tutorin bzw. beim Tutor nachfragen, was die Fernlehre ungemein bereichert und das selbständige Lernen um einiges leichter macht. Die Tutorinnen und Tutoren nehmen dabei weniger eine Lehrer-, sondern eher eine Mentorenrolle ein.

Nutzen auch Sie dieses tolle Angebot

Die Übungswerkstatt kann von allen Fernlehrschülerinnen und -schülern der HUMBOLDT Maturaschule kostenlos genutzt werden. Die Anmeldung erfolgt vollkommen unkompliziert über den Online-Campus und kann bis einen Tag vor dem Kurs durchgeführt werden. Der Stundenplan gilt immer für ein Monat und wird jeweils am Ende des Vormonats im Online-Campus veröffentlicht. Nutzen auch Sie dieses tolle Angebot und profitieren Sie von dieser persönlichen Lernunterstützung. Nähere Informationen zur Abwicklung der Übungswerkstatt mit dem Konferenztool zoom bekommen Sie hier.

Ihr Humboldt Fernlehr-Team

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Jetzt wird gelernt, gelernt, gelernt

Jetzt wird gelernt, gelernt, gelernt

Maria startet los in die Lernphase für die Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung

Maria H. hat die ersten organisatorischen Schritte in Richtung Berufsreifeprüfung hinter sich gebracht. Jetzt geht es also los mit dem Lernen. Sie berichtet darüber, wie ihr Lernplan aussieht und wie, wann bzw. wo sie am besten lernen kann.

Nachdem ich die zugesandten Schulbücher ein bisschen durchgeblättert habe, habe ich beschlossen, zuerst mit dem Fachbereich „Betriebswirtschaft und Rechnungswesen“ zu beginnen. Irgendwie kann ich mit diesen Inhalten am meisten anfangen, weil sie mir teilweise schon aus der Berufsschule und dem Job bekannt sind. Mit Hilfe der Leitfäden im Online-Campus habe ich dann gleich versucht einen Lernplan für dieses Fach zu erstellen.

Planung ist das halbe Leben

Als erstes habe ich mal geschaut wie viele Seiten im Buch ich ca. zu bearbeiten habe und wie viele Themenbereiche es gibt. Damit habe ich mir dann die durchschnittliche Seitenanzahl pro Thema berechnet. Für den Fachbereich habe ich mal 4 Monate Lernzeit geplant. Das heißt pro Woche sollte ich es schaffen ca. 80 Seiten durchzuarbeiten. Mit diesem Plan habe ich sogar auch noch einen Puffer, falls mal etwas dazwischenkommt.

Wenn ich es schaffe das bei den anderen drei Fächern auch so durchzuziehen, wäre ich nach ca. eineinhalb Jahren mit der Berufsreifeprüfung fertig. Das passt ganz gut in meinen Plan. Wichtig ist dabei auch die Prüfungstermine der HAK Hamerlingplatz nicht zu vergessen und in die Planung aufzunehmen. So wie es aussieht haben sie immer drei Prüfungszeiträume, einen im Herbst um den Schulbeginn herum, einen im Winter am Anfang des Jahres und einen im Sommer vor den Schulferien. Da darf ich dann auch nicht die rechtzeitige Anmeldung verpassen.

Fixe Lernzeiten müssen her

Ich habe ja schon vor einiger Zeit festgestellt, dass ich mich wohl an fixe Lernzeiten halten muss, so wie in einer Abendschule, sonst wird es schwer immer wieder die Motivation fürs Lernen zu finden. Daher kam ich zu dem Entschluss meine Lernzeiten von Montag bis Freitag jeweils 3 Stunden von 17:30 bis 21:00 zu wählen. Dabei wurden auch drei Pausen zu je 10 Minuten eingeplant. Ich konnte zum Glück mit meiner Chefin vereinbaren, dass ich keine Dienste mehr nach 17:00 machen muss. Dafür bin ich aber fix immer am Samstag bis Ladenschluss in der Boutique. Den Sonntag habe ich mir bewusst lernfrei gehalten, damit ich auch ein bisschen Erholung habe.

Auf die Plätze, fertig, los!

Puh ganz schön aufwändig diese ganzen Vorbereitungen, aber ich glaub es ist schon wichtig einen guten und realistischen Plan vorab zu machen, damit das auch alles so hinhaut, wie ich es mir vorstelle. Aber jetzt ist der Lernplan erstellt und ich kann endlich mit dem Lernen beginnen.

Ganz brav nach Plan starte ich am Montag nach dem Abendessen um 17:30. Mit dem Online Campus habe ich mich ja schon vor einiger Zeit vertraut gemacht. Da kenn ich mich also eh schon gut aus. Also ausgedruckter Leitfaden her und los geht es mit dem Lesen im Buch. Ich starte mal mit Volkswirtschaft. Nachdem ich alles durchgelesen und die vorgeschlagenen Übungen im Buch gemacht habe, damit war ich relativ schnell durch, versuche ich mich mal an den Selfchecks. Und wow, so schlecht bin ich ja gar nicht. Ich habe schon einiges richtig gelöst. Juhuuu das freut mich und motiviert mich total.

Nervenkitzel included

Ich nutze meine Euphorie und Freude, um auch gleich die Einsendeaufgabe zu bearbeiten. Bei manchen Aufgaben bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich die richtige Lösung gefunden habe, aber ich bekomm ja eh Feedback von einer Tutorin. Da weiß ich dann eh gleich, ob ich das Gelernte richtig verstanden habe oder es mir noch ein bisschen genauer anschauen muss.

So… also auf „Speichern“ drücken, im Online Campus hochladen und abwarten bis das Feedback kommt. Ich kanns gar nicht erwarten. Bin schon total gespannt. Schon lustig, so einen Nervenkitzel hatte ich schon lang nicht mehr. Jetzt ein Blick auf die Uhr: Was schon 22:00! Da vergeht ja die Zeit wie im Flug, aber jetzt schnell Zähneputzen und ab ins Bett.

Sehr brav Maria!

Heute war ich wirklich fleißig und kann mich dafür echt loben. An meinem ersten Lerntag habe ich brav alles nach Plan erledigt. Wenn das so weitergeht, sollte es absolut kein Problem werden das so durchzudrücken.

Das einzige was ich jedoch vielleicht doch ändern werde, ist mein Lernort. Heute habe ich es mir wieder auf der Couch gemütlich gemacht. Irgendwie passt das aber doch nicht so für mich. Das fühlt sich doch zu sehr nach Chillen und nicht nach Lernen an. Das nächste Mal werde ich glaub ich auf dem Küchentisch mein Lernlager aufschlagen.

Ich hätte mir auch überlegt, die Bücher einfach immer in meiner Tasche mitzunehmen. Dann kann ich am Weg zur Arbeit oder heim in der U-Bahn oder Straßenbahn ein bisschen lernen. Das wäre vor allem auch dann sehr praktisch, wenn ich mit meinem Plan ein bisschen hinterher bin.
Wie immer halte ich euch am Laufenden, wie es bei mir weitergeht.

Macht es gut und liebe Grüße.